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Nach umfangreicher Panzerkost in den letzten Jahren wollte ich zur Horizonterweiterung und Abwechslung einmal was ganz Anderes bauen und so sah ich mich nach einem entsprechenden Schiffsmodell um. In der Vergangenheit hab ich Schiffe als RC-Modelle genossen, aber in Spritzguss ist das Neuland für mich.
Es sollte ein modernes Wasserfahrzeug sein - WK2-Pötte gibts eh schon genug zu sehen. Außerdem soll das Modell sein Dasein im Modellwasser genießen und nicht auf irgendwelche Messing-Türknöpfe aufgespießt werden ;-) Zuguterletzt sollen auch noch Figuren das Schiff ein wenig beleben.

Auf YouTube hat das Promo-Video zum LCS-2 USS INDEPENDENCE mein Interesse geweckt. Link YouTube Video
Als dann Trumpeter seinen günstigen Bausatz in 1/350 herausbrachte gabs für mich kein Halten mehr. Der hässliche Aluminium-Trimaran musste auf meinen Basteltisch. Zusätzlich zum Trumpeter Bausatz habe ich mir noch Figuren in 1/350 von Preiser (auweia ... die Kosten!), Resinfiguren von L'Arsenal und Ätzteilfiguren von Gold Medal Models bestellt. Mal sehen was ich daraus machen kann.

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Letztlich entdeckte ich dann auch noch die Facebook-Seite der USS Independence und fand dort prima Fotos, die mich zu einigen kleineren Änderungen isnspierierten.

Eine Kurzbeschreibung zum Original findet man auf Wikipedia - was praktisch ist, da ich mir die Aufzählung der Fakten hier sparen kann ;-)

Na dann starten wir mal.

Ätzteile und noch mehr Ätzteile
Überraschend für mich war dass 3 Platinen mit unzähligen Ätzteilen dem Bausatz beiliegen. Falls man mit Ätzteilen noch nicht so fit ist gibt es im Bausatz allerdings keine Spritzgussteile dafür. Für Modellbauanfänger ist der Bausatz daher nicht zu empfehlen. Die Platinen sind beidseitig mit klarer Klebefolie überzogen. Manchen mag das helfen die Kleinen Ätzteilchen beim heraustrennen nicht ins Bastelzimmer zu schießen, ich hab jedoch auf die Klebefolien verzichtet da mir die Gefahr zu groß war filigrane Teile beim heraustrennen zu verbiegen. Ich mach das klassisch auf einer harten Unterlage.

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Die wichtigsten Hilfmittel beim Bau sind für mich - einge gute Pinzette, scharfe Skalpellklingen, gute Feilen, Zahnstocher und Blue-Tac zum fixieren. Am Mast konnte ich von all dem schon reichlich Gebrauch machen.

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Anfangs habe ich die Ätzteile mit Superkleber verklebt - später bin ich dann auf die "Leim-Methode" umgestiegen.


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Der Mast und erste Aufbauten nehmen Gestalt an. Die Bauteile sind filigran und ich hab natürlich 2 Antennen zerbrochen. Ich hab mich dann in meinem Panzerfundus bedient und eine gedrehte Antenne von BMK (1,4m Stabantenne Deutsche Wehrmacht) gefunden die hier bestens passt, auch zwei geätzte Gürtelschnallen habe ich gefunden. Die sollen später zum befestigen der Verspannung dienen, da im Bausatz hierfür nix vorgesehen ist. ;-)

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Gaaaaanz wichtig beim Bau von Modellen in kleineren Maßstäben - eine kleine Schachtel mit Fächern und Deckel um diverse Bauteile sicher unterzubringen. Macht man das nicht ist man später ständig am Suchen ;-) Ach ja das Beiboot bekam aus 0,3mm Draht noch schnell so eine Art Bügel verpasst.

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Ich möchte die Rolltore des Hangars gerne geöffnet darstellen - da aber im Bausatz kein Interior vorhanden ist muss man hier selbst kreativ werden. Ich hab nach Vorbildfotos den Innenraum ein wenig dargestellt - viel wird man später davon nicht sehen können, aber besser als ein gähnend leeres Loch.

Schnell einen Entwurf zeichnen:

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Aus Polystyrol Platten die Wände ausschneiden und aufkleben:

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Danach wird Küchen-Alufolie zerknittert und auf die Wände aufgeklebt - auf Vorbildfotos kann man schön diese Art von "Isolierung" sehen. Hier und da noch eine Box an der Wand aus Evergreen-Profilen geschnippelt und angeklebt ..

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Zuguterletzt sieht man nicht mehr viel von seinen Umbauten - aber man hat ein gutes Gefühl zu Wissen dass es da ist :-)

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