Eurofighter Typhoon 1/48 Austrian Air Force

Im vierten und letzten Teil des Bauberichts erfährt Ihr warum Walter zum Bau einen Tassenwärmer benötigt ;-)

Die letzten Details waren doch noch aufwändiger als gedacht.
Die Cockpithaube wurde mit dem Maskenset von Eduard beklebt. Leider sind die Masken nicht besonders passgenau und mussten an den Rundungen nachbearbeitet werden. Innen aufgefüllt wurde mit Tamiya Tape Streifen, da von Eduard nur der "Rand" als Masken vorliegen.
Zum Abschluss werden die Masken noch mit einem kleinen Tape-Griff versehen, damit man sie besser positionieren und manövrieren kann. Als letzter Schritt werden die Tape-Streifen noch mit Maskierflüssigkeit Mr. Masking Sol R "versiegelt", damit kann kein Lösemittel durchdiffundieren und das Future angreifen.

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Nun müssen die Details im Inneren der Cockpithaube eingeklebt werden.
Die drei Spieglen wurden schwarz bemalt und mit einer Schicht Liquid Chrome von Molotow verspiegelt. Die dickflüssige Farbe wurde aus der Stiftspitze direkt auf die Bauteile aufgemalt. Der Effekt sieht ganz brauchbar aus.

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Danach wurden die Kabelkanäle und andere Details innen in die Cockpithaube eingeklebt. Das war eine ziemliche Zitterpartie.
Ich habe mich nicht getraut Supterkleber zu verwenden. Stattdessen kam Micro Kristal Klear zum Einsatz. Da kann man im Falle einer Katastrophe (verschmierte Innenseiten) den Kleber mit Wasser wieder entfernen.

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Man sieht zwar noch den Kleber, aber wenn er aushärtet wird er durchsichtig und Farbe kommt von außen auch noch drüber.

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Das HUD Plastikteil wurde nochmal mit Tamiya Green Clear überarbeitet, da mir die durchsichtige Variante doch nicht so gut gefallen hat. Weiters wurden Ätzteile vom Eduard Satz verwendet. Die winzigen Streben sind zickig und glücklicherweise hat Eduard 3 davon im Satz. Einer ging mir nämlich mit einem "Pling" verloren.

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Die HUD Scheibe wurde erst mit Micro Kristal Klear eingeklebt und in eine passende Position gebracht. Die beiden kleinen Streben wurden dann mit Superkleber angeklebt. Einige Schimpfwörter bei der Positionierung helfen ungemein.

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Jetzt wurde noch der Schleudersitz und ins Cockpit geklebt. Da der Sitzt wirklich ganz eng sitzt und nur schwer eingeschoben werden kann (da hätte ich doch noch mehr wegschleifen sollen) sind beim Einkleben 2 Ätzteile aus dem Cockpit ausgebrochen. Alles andere hätte mich auch gewundert. Die Teile wurden aber rasch wieder eingeklebt.

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Jetzt fehlt nur noch der Luftkutscher (Pilot), der endlich in seinem Sitz Platz nehmen kann.

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Nun werden die Teile der Cockpithaube mit Micro Kristal Klear aufgeklebt. Die Passgenauigkeit ist mau und es gibt einige Spalten, die mit Vallejo Putty gefüllt werden müssen.

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Lackierung
Nun geht es endlich los mit der Lackierung.
Die Lufteinläufe werden mit einer sehr hellgrauen Farbmischung gesprüht (weiß war mir zu knallig).

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Anschließend wurde der helle Bereich bei den Lufteinläufen maskiert und die Öffnung mit einem Stück Schwamm von einer Geräteverpackung verschlossen.

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(c)Foto: Walter Lampel, Airpower 2016, Eurofighter 7L-WL

Grundiert wird das Modell mit MRP Fine Surface Primer Grey. Die weitere Farbwahlt stand erst mal noch nicht fest. Ich hab mal meine "Fifty Shades of Grey" als Sprühmuster bereitgelegt und vergleiche mit den Vorbildfotos und meinen Erinnerungen von der Airpower 2016.

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Weitere Farbupdates ...
Der Cockpitbereich wurde mit der Innenfarbe Schwarz gesprüht. Unverdünnt, damit nichts so leicht unter die Maske kriechen kann. Den Schritt hätte ich beinahe vergessen. Wäre dumm gewesen, denn dann hätten die Cockpitumrandungen innen nicht die richtige Farbe gehabt.

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Dann wurde das Modell und die Kleinteile mit MRP-84 Fine Surfice Primer Grey gesprüht. Das gibt eine schöne und widerstandsfähige Oberfläche. Die MRP Farben sprühe ich mit einer 0.2er Düse und gaaaanz wenig Druck. Das gibt eine schöne seidenmatte Oberfläche.

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Eine passende Farbe zu finden war gar nicht so einfach. Ich habe selbst viele Fotos von Eurofightern am gleichen Tag, zu unterschiedlichen Zeiten, bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen mit 2 verschiedenen Kameras gemacht. Bei fast jedem Foto sehen die Farben anders aus. Von blaugrau bis hin zu Hellgrau ist da alles dabei. Ich hab mich schließlich anhand Vergleich von Fotos mit den gesprühten Farbkarten für MRP-97 US Dark Ghost Grey als Basisfarbe entschieden. War reine Geschmackssache. Andere Farbetöne hätten auch gepasst. Soviel zum Heiligen Gral der Modellbaufarben die angeblich "originalgetreu" sind.

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Obwohl die MRP Farben schon nach wenigen Minuten grifffest sind lasse ich sie mind 12 Stunden aushärten und mache erst dann die Abklebearbeiten mit Tamiya Tape um die hellgraue Farbe am Radom, Flügelvorderkanten usw. aufzuspühen.

Als Grundierung für die Metallfarben der Nozzels habe ich diesmal Mr. Color GX2 Black (50:50 mit Mr. Color Levelling Thinner verdünnt) gesprüht. Das gibt ein wunderbar glänzendes Finish.

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Nachdem die Basisfarbe über Nacht durchgetrocknet ist habe ich heute den Eurofighter maskiert um die hellgraue Farbe aufzusprühen (MRP-98 FS36440). Als Vorlage dienten verschiedene Vorbildfotos. Der Aufwand für die Abkleberei war nicht ohne, allein dafür sind locker 4 Stunden draufgegangen.

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Nach dem Lackieren habe ich die Masken rasch wieder entfernt. Der Verbrauch von Tape war jedenfalls nicht schlecht.

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Ein wenig problematisch waren die Lackierung der grauen Spitzen der beiden Flügelspitzen-Pods. Nachdem ich es mit der Tape-Methode einmal versemmeln durfte habe ich eine Ätzteil-Gravierschablone mit passendem Kreis gefunden und zur Sprühmaske umfunktioniert ... hat ganz passabel geklappt.

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Jetzt heißt es wieder warten bis die Farbe komplett durchgehärtet ist. Dann kann es schon mit den ersten zarten Panel-washes losgehen. Eine Klarlackschicht kann ich mir ersparen, da die Oberfläche wirklich schön Seidenmatt geworden ist.

Es war doch noch nicht Zeit das Maskierband aus der Hand zu legen. Am Heck fehlten ja noch die Metallfarben. Dafür gabs eine schwarze Grundierung und darüber die AK Xtreme Metal Farben mit sehr wenig Druck gesprüht.

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Und so siehts ohne Tape aus.

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Einen Teil werde ich noch mit der Hand nachmalen, da hier das maskieren nicht gut gelungen ist.

Weiter gehts mit ein wenig Metallicfarbe. Die Farbe der Nozzles hat mir nicht gefallen und ich habe noch mit Xtreme Metal Gun Metal und Jet Exhaust weitere Schattierungen aufgesprüht.

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Am Heck gibt es noch eine Metallstruktur in U-Form. Da ist die Maskierung fürs Airbrushen nicht gut gelungen, daher habe ich diese Form mit Citadel Layer Ironbreaker Metallfarbe per Hand und Pinsel gemalt.

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Nächster Schritt ... DECALS
Da die MRP Farben seidenmatt auftrocknen, habe ich diesmal keinen Klarlack als Unterlage für die Decals gesprüht. Sehen wir ob sich das Risiko auszahlt oder ob wir mit silbernden Decals bestraft werden.

Die Bausatz Decals von Revell sind für die österr. Version des Eurofighters nicht zu empfehlen. Als der Bausatz entwickelt wurde waren die Ösi-Eurofighter noch gar nicht ausgeliefert daher hatte Revell einfach die Stencils der deutschen EuFis dafür vorgesehen. Doch es gibt einige Unterschiede.

Glücklicherweise bietet Daniel Brentner unter www.brent-air-decals.at einen Decalsatz für den österr. EuFi an. Nebenbei erwähnt, er hat noch weitere interessante österr. Decals im Angebot.

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Die Decals sind sehr gut recherchiert! Die Größen sind korrigiert und die Farben sowie Positionen stimmen mit den Fotos vom Vorbild überein. Nur bei den NO STEP Markierungen an den Vorderkante der Canards und bei den beiden Pods an den Flügelspitzen gibts einen kleinen Fehler, die gehören um 180 Grad gedreht.

Hier sieht man deutlich die Größenunterschiede zwischen Revell (li) und Brent-Air Decals (re). Für die Österreicher sind die größeren NO STEPS korrekt. Schön auch dass die Schriften nicht in Schwarz sondern in grau gehalten ist, ganz wie beim Vorbild. Leider haben mir am Ende 3x NO STEPs gefehlt. Entweder war die Anzahl am Decalsheet nicht korrekt oder ich hebe die 3 versehentlich mit Resten entsorgt.

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Die Brent-Air-Decals, sie sind alle auf einen ganzes Blatt Trägerfilm gedruckt und jedes Stencil muss einzeln ausgeschnitten werden ... UFF. Der Druck ist nicht so scharf und perfekt wie bei Cartograf, aber trotzdem akzeptabel. Nach einigen Test habe ich festgestellt dass man Sie nicht mit Klarlack versiegeln muss, wass widerum ein Vorteil ist. Es wurde von mir Micro Set (vor dem aufbringen der Decals auftragen) und Micro Sol (nachdem die Decals aufgebracht waren) verwendet, was gut funktionierte.

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Bei modernen Jet ist man bei der Anzahl der Decals gerne mal im dreistelligen Bereich und da zahlt sich jede Erleichterung aus, die man nur bekommen kann. Daher hatte ich im Hinterkopf immer den genialen Tipp von KlausH. Er hat mit dem Tassenwärmer das Decalwasser warm gehalten (danke Klaus!). Nun bin ich schwach geworden und ein neues 15 € Gadget ziert meinen Bastelbereich. Ich habe nicht die USB-Variante gewählt, sondern eine mit Ein/Aus-Schalter und Netzstecker.

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Die kleine Platte hält das Wasser stundenlang warm und tatsächlich, mit warmem Wasser lösen sich die Brent-Air-Decals deutlich besser und schneller von der Trägerfolie als mit kaltem Wasser. Ich muss nicht mehr alle 15 Minuten aufstehen und das Wasser wechseln ... supi!

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Insgesamt habe ich fürs Ausschneiden und Aufkleben der Decals über 7 Stunden, verteilt auf 3 Bastelabende, benötigt.

Nach einem Tag Wartezeit wurden die Decals mit Acryl-Klarlack (Gauzy von AK) versiegelt, um die leider deutlich sichtbare Decal-Trägerfolie etwas verschwinden zu lassen. Genutzt hat das nur bedingt, aber dafür habe ich es geschafft 2 Nasen zu produzieren, die nach dem Aushärten wieder verschliffen werden müssen. Der Gauzy Klarlack ist nicht schlecht, leider muss man höllisch aufpassen, denn vom schönen Spiegel bis zur Rinn-Nase sind es nur einige Mikrosekunden. In Zukunft werde ich wohl einen etwas weniger gefährlichen Klarlack verwenden.

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Weiter gehts mit der Verschmutzung.

Die österr. Eurofighter sind nicht allzusehr verschmutzt (kein Wunder bei den wenigen Flugstunden), aber trotzdem sieht man bei Detailfotos die typischen Verschmutzung und Schlieren auf Unterseite, Flügeln und Leitwerk.
Diesmal verwende ich dafür die Fertigprodukte von Mig-Ammo. Begonnen wird mit der Unterseite.
Als Panel Line Wash kommt PWL Deep Gray zum Einsatz. Leider "zippt" das Wash nicht richtig in die Panellines. Anfeuchten der Oberfläche mit White Spirit hat auchnicht viel geholfen, so wurde mit dem Pinsel satt aufgetragen.

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Danach habe ich das Wash 6 Stunden trocknen lassen und versucht mit einem in White Spirit angefeuchteten Pinsel die Panellines zu versäubern.

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Leider zog es mir die Farbe ziemlich leicht aus den Gravurlinien. Daher habe ich danach die überschüssige Farbe mit einem trockenen, halbwegs fusselfreien Taschentuch einfach in Flugrichtung abgerieben. Das ging schon viel besser. Trotzdem musste ich etliche Gravurien immer weider auffüllen, was eindeutig nervt. PS. Mit dem sonst von mir verwendeten Flory Model Wash geht das deutlich schneller und hält besser in den Gravuren!

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Die typischen, bräunlichen Verfärbungen auf der Unterseite wurden mit Dark Brown Wash aufgetragen und wieder mit einem befeuchteten Pinsel (White Spirit) in Flugrichtung verstrichen und verblendet.

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Auf der Oberseite wurde mit dem helleren PLW Blue Grey Wash von Mig gearbeitet und das Wash gleich großflächig aufgetragen. Leider merke ich sofort dass von der vielen Nietenarbeit fast nix mehr zu sehen ist. Entweder war das 0,55 mm Nietenrad einfach zu fein oder die Nietenlöcher sind wegen der Farbschichten so klein geworden, dass man Sie zwar im Licht erkennen kann, aber keine Farbe darin hält. Anmerkung fürs nächste Jet-Modell ... größere Nietenrad verwenden oder die Nieten NACH dem Klarlacküberzug einstechen.

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Auch hier wurde wieder 6 Stunden gewartet und der immer noch nicht ganz getrocknete Wash mit einem Taschentuch in Flugrichtung abgezogen. Natürlich zieht es mir da auch immer wieder Farbe aus den Gravuren.

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Anschließend werden mit PLW Deep Grey Streifen- und Schliereneffekte auf die Tragflächen und das Leitwerk aufgetragen und verblendet.

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Mehr Verschmutzung werde ich nicht mehr aufbringen. Jetzt lasse ich die Enamel-Washes erst mal komplett durchtrocknen (hundert Jahre oder so) und dann wird das Modell mit Seidenmattlack versiegelt.

Glücklicherweise ging das Auftrocknen des Enamel-Washing schneller als hunder Jahre. Also weiter mit der Lackierung. Um den speckigen Glanz zu reduzieren wurde das Modell komplett mit MRP-126 Super Clear Semi Matt überzogen. Der Glanzgrad von der Farbe kommt ganz gut ans Vorbild heran. Komplett mattieren wollte ich den EuFi nicht.

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Jetzt werden kaputtgegangene oder fehlende Antennen aus Evergreen Streifen erstellt und die letzen Kleinteile bemalt ... bald ist es geschafft.

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An dieser Stelle hätte ich jetzt gerne geschrieben "mit dem Ankleben der Kleinteile ist das Modell fertig"

........ aber .....

Die Modellbaugötter wollten dass der Eurofighter nochmals eine Ehrenrunde in der Lackierkabine dreht.

Was ist passiert?
Beim Ankleben der Slats gab es ziemlich viele Probleme. Die abgeschnittenen Slats sind gebogen und wollten sich in keiner vernünftigen Position an der gewölbten Flügelvorderkante ankleben lassen. Der Superkleber hat die Slats nicht gut gehalten, immer wieder ging es PING und eine Ende der Slats stand wieder in der Luft.

Meine Idee ... Aktivator Spray. Das hatte bisher immer gut geklappt. Leider habe ich nicht daran gedacht, ob sich das Aktivator Spray mit dem MRP Seidenmattlack verträgt. Mit Acryls wars in der Vergangenheit kein Problem.

Nach Aufsprühen stellte ich bald fest, dass sich Aktivatorspray Toolcraft und MRP Farben nicht mögen. Es haben sich Blasen gebildet 8o und in meiner Panik habe ich versucht mit einer Küchenrolle das Spray abzuwischen ... blöder Fehler ... damit habe ich ordentlich was verschmiert. Glücklicherweise hab ich auf der Unterseite "gearbeitet".

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Also erst mal ganz tief durchatmen, das Zeug dann ordentlich auftrocknen lassen. Dann die unschöne Stelle verschleifen.

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Nochmal die Basisfarbe drübersprühen ... aha, da hat sich die Farbe durch den Klarlack und das Weathering ziiiiemlich verändert.

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Wieder Klarlack drüber und dann wieder das Washingszeugs drüber.

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Nach abermals hunder Jahren Trocknungszeit wieder Seidenmattlack drüber und dann ist das Desaster zu 90% korrigiert, die Reste sind Verschmutzungseffekte ;-)

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Dann hab ich noch aus Ätzteilresten fehlende Halterungen an den mittleren vier mittleren Waffenaufhängungspunkten gemacht.

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(c)Foto: Walter Lampel, Airpower 2016, Eurofighter 7L-WL

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Jetzt endlich können die Pylonen mit den IRIS-T LFK montiert werden. Und auch die beiden Wingtip Behälter werden angeklebt.

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Beinahe hätte ich noch vergessen die selbsterstellten Auslässe der Wärmetauscher am Leitwerk einzukleben.

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Wie immer steigt die Spannung wenn, nach wochenlanger Abdeckung, endlich die Cockpitmasken entfernt werden können .... ja, das schaut ganz brauchbar aus ...

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Die typische dunkle Abgasfahne wird vorsichtig aufgesprüht (MRP-77 Nato Black) ... das hat noch Katastropenpotential ;-)

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Die letzten Kleinteile wie Lichter, Antennen, Angle-of-Attack-Sensoren usw. werden angeklebt.

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Die Nase des Eurofighter ist mit einer sand-/ockerfärben Spitze versehen. Den kleine Radius konnte ich nicht gut abkleben und auch mit dem Pinsel schaffe ich da keine schöne, gleichmäßige Rundung. Die Spuren der Insekten können leicht per Hand aufgemalt werden.

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(c)Foto: Walter Lampel, Airpower 2016, Eurofighter 7L-WL

Also zum Schluss noch schnell mal in die Trickkiste gegriffen, ein Wattestäbchen genommen und abgeschnitten. Dieses Ende in die Farbe getaucht bis es innen ein wenig Farbe angesaugt hat und dann das gefüllte Stäbchen gleichmäßig auf die Nasenspitze setzen und einmal drehen ... und schon ist die Nasenspitze gleichmäßig bemalt.

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Dann wird der Eurofigher mit Acrylstäben auf der Base festgeklebt und damit ist das Modell vom österreichischen Eurofighter endlich fertig. UFF!

Danke dass ihr während des beschwerlichen Baus, als Mitleser dabei wart.

Der Bausatz hat mich oft genervt, manchmal gefordert, manchmal auch ein wenig Spaß gemacht, aber am Ende bin ich froh, dass ich ein weiteres Modell meiner "In-Flug"-Sammlung der österreichischen Jets hinzufügen kann.

Beste Modellbaugrüße von
Walter Lampel


Und hier gibts noch die Bilderstrecke des fertigen Modells:

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