Baubericht Me 109 E-7 (1:24 Airfix) Teil 2
Geschrieben von: Alfred Beiglböck
Von Airfix soll sie sein!
Nachdem Motor und Cockpit so einigermaßen meinen Vorstellungen entsprach, ging es an diverse Verbesserungen im Berich Tragflächenund Auspuff. Schön langsam entwickelte sich aus dem Projekt eine unendliche Geschichte........
An den Tragfächen sollten die Vorflügel ausgefahren, Landeklappen und Querruder ausgelenkt, dargestellt werden. Sägen und dünnerschleifen war angesagt.

Landklappen und Vorflügel wurden ausgesägt
Die Wasserkühler wurden durch neue Klappen und "Kühlerstruktur" aufgewertet.

Kühler "NEU" und Kühler "ALT"

Vordransicht

Rückansicht

An der Traffläche verklebt
Auspuff:
Die Auspuffsammler verdienten diese Bezeichnung nur bedingt. Plastikklötze oder Lückenfüller trifft die Bezeichnung schon eher.

Die Auspuffsektion an dem, schon in die Jahre gekommenen, Bausatzes
Ausbohren oder Neugestalten? Nachdem ich mich an einem Bericht von Jens Nisssen erinnerte, indem er beschrieb wie er die Auspuffsammler einer 109er im 48er Maßstab neu gestaltete entschloss ich mich für die Neugestaltung.
In Folge sollte sich der Auspuff wie folgt präsentieren:

Doch nun das ganze von vorne.
Als erstes zeichnete ich "Mantel" und "Kern" der Krümmer auf Millimeterpapier.

Während der Kern aus einem Stück Plastiksheet geschnitten wurde, wurde der Mantel auf ein Stück Aluminiumfolie Übertragen, ausgeschnitten und über den Kern gebogen. Danach wurde der Kern entfernt und die Aluminiumfolie verklebt.


Mantel, Kern und fertiger Auspuff

Das Ergebnis im Vergleich
Fahrwerk und Fahrwerksschächte:
Vor allem die Fahrwerksschächte überzeugten durch ihr ausgepräges "nichts". Während am Fahrwerk die Bremsleitungen ergänzt und die Scherenarme durch dünnere ersetzt wurden, erforderten die Fahrwerksschächte etwas mehr Aufmerksamkeit. Diese wurden mit Aluminiumfolie aufgebaut.

Fahrwerksbeien "NEU" und Fahrwerksbeine "ALT"
Aufbau der Fahrwerksschächte:


Das Ergebnis im Vergleich
Die Fahrwerkskonstruktion des Airfixbausatzes sieht ein "einziehbares Fahrwerk vor. Da dieses Modell (hoffentlich) nicht zum spielen gedacht ist und durch den Einziehmechanismus eine realistische Stellung des Fahrwerks nur schwer umsetzbar ist, habe ich die Fahrwerksaufnahme neu (einfacher) gebaut. Ein Kunststoffrohr, im richtigen Winkel verklebt, soll später die Fahrwerksbeine aufnehmen.

Aufnahme für die Fahrwerksbeine
Tropenfilter:
Es war ja nicht genug aus einer E3 eine E7 zu mache. Es musste ja eine E7/trop werden. So machte ich mich an die Konstruktion des Tropenfilters. Aluminiumfolie uns Plastiksheet waren wiederum die Hauptbestandteile dieses Konstruktes. Bei der Wahl des richtigen Gitters unterstütze mich einer unserer begnadeten "Panzerbauer".

Das Zwischenstück zwischen "normalen" Filter und Tropenfilter

Tropenfilter ohne Abdeckkappe

Motorabdeckung der Bf 109 E7/trop
Soeben habe ich den Entschluss gefasst, sämtliche (erhabenen) Nieten an meiner 109er zu "versenken". Wie ich das anstellen werde ist mir selbst noch nicht ganz klar. Sie erfahren es im Teil 3 dieses Bauberichtes.
Fragen und Anregungen an
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Über den Autor Alfred Beiglböck
Meine Modellbaulaufbahn reicht von GELI Papierflieger (in jungen Jahren), über "Zusammenpicken" von Panzern, anmalen von Schiffen bis zum ernsthaften Modellbau, den ich seit etwa fünf Jahren betreibe. Ich baue Flugzeuge der deutschen Luftwaffe in 1:48.
Ganz besonders interessieren mich auch die historischen Hintergründe meiner Modelle, deren Werdegang und das Schicksal ihrer Piloten - ich baue dann diese Maschinen historisch möglichst korrekt in 1:48 oder 1:32. Zum Ausgleich bemale ich auch hin und wieder Figuren.
Email: alfred.b@modellbaufreunde.net